Hongkong – der zweite Teil

Clocktower Hongkong

Die nächsten Tage in Hongkong sind wir viel durch die Straßen gelaufen und haben die Eindrücke auf uns wirken lassen. Mit den Bussen und Bahnen mussten wir nicht viel fahren, da unser Hostel super zentral im Stadtteil Kowloon war. Sobald wir den Fahrstuhl verlassen hatten, waren wir auch schon mittendrin. In 10 Minuten waren wir auch an dem Clock-Tower direkt am Wasser, wo wir gerne saßen um uns von der Hitze zu erholen, saftiges Obst zu genießen und die Skyline auf uns wirken zu lassen. Dieser Platz wird auch gerne für Hochzeitsfotos und Demonstrationen genutzt.

Im Preisvergleich ist Hongkong fast genauso wie Deutschland, natürlich nicht ganz so teuer, aber auch nicht gerade günstig. Für einen Liter Mineralwasser haben wir im Schnitt immer einen Euro bezahlt. Und das war schon aus dem Supermarkt. Für Mode-Liebhaber ist Hongkong durchaus empfehlenswert, da sich hier ein Shopping-Center nach dem anderen reiht. Da unser Rucksack ohnehin schon bis obenhin gefüllt ist, kamen wir (besser ich) hier nicht so sehr in Versuchung. Aber auch für alle anderen sagen wir – Daumen hoch für Hongkong. Unser Favorit ist die unvergessliche Skyline! Wenn man mit einer alten Bahn hoch oben zum Peak fährt, dann erhält man eine fantastische Sicht über Hongkong. Diese Sehenswürdigkeit ist absolut empfehlenswert. Zudem hat man dort die Möglichkeit in einem naturbelassenen Gebiet etwas spazieren zu gehen. Wir sind dann anschließend den Weg von der Spitze bis unten zum Fähranleger gelaufen. Im ersten Drittel des Weges kennt der Asiate keine Serpentinen, sondern baut einfach sehr steil schnur gerade aus, eine Herausforderung für die Muskulatur, Kniegelenke und Schuhe. Im zweiten Teil der Strecke gibt es eine Rolltreppe, die „Mid-levels Escalator“. Leider fährt die immer nur in eine Richtung je nach Rush Hour, die Rolltreppe wollte rauf und wir runter. Dann blieben uns nur die Treppen. In der Nacht haben wir trotz Klimaanlage, Ventilator, allgemeinen Umgebungslärm, Kleinkind und gluckernde Abwasseranlage sehr gut geschlafen :)

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Hongkong haben wir als eine sehr angenehme, saubere und sichere Stadt empfunden. Öffentliche Toiletten gab es wirklich an jeder Ecke und die Qualität war überzeugend. Auch die öffentlichen Plätze werden mit ausreichend Personal sauber gehalten.

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Sehr beeindruckend waren die Baugerüste, die hier anders als bei uns aus Bambus sind. Diese Konstruktionen findet man sehr viel in der Stadt und anscheinend ist auch hier die Qualität überzeugend.

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Da wir unser Hostel in Kowloon hatten, mussten wir mit der Fähre nach Hongkong City fahren. Diese Fahrt war sehr günstig und die Fähre sehr nostalgisch. Unser Reiseführer hatte uns empfohlen die einfache Klasse zu nutzen, da hier wirklich noch der Dieselgeruch in der Nase liegt und die alten Holzbänke an vergangene Zeiten erinnern.

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Klar haben wir uns auch nicht den Night Market entgehen lassen, wo wir diese tollen Unterhosen hätten kaufen können. :)

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Kommen wir zum Thema Nahrungsaufnahme in Hongkong. Wir konnten uns irgendwie nicht damit anfreuden, morgens schon irgendwelche Nudeln zu essen. Da haben wir uns entschieden  Cornflakes und Milch aus dem Supermarkt zu holen und am unseren Lieblingsplatz in Hongkong am Clock-Tower zu frühstücken. Viel asisatisch hatten wir in Hongkong bis auf den ersten Abend nicht ausprobiert. Aber wir brauchen ja auch unsere Eingewöhnungsphase! 😉

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Zuletzt folgen ein paar Impressionen aus Hongkong:

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Jeden Abend machen achtzig Gebäude bei einer gemeinsamen Lichtshow mit Musik mit.

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2 thoughts on “Hongkong – der zweite Teil

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