…. hat mehrere Bedeutungen in Fiji. Angefangen vom einfachen „Hallo“ über „gut gemacht“ oder dem offiziellen „Herzlichen Willkommen“ und viele mehr. Bula ist soetwas wie eine Lebenseinstellung in Fiji und macht einfach gute Laune. Wir fühlten uns sehr Willkommen und das liegt an den herzlichen Fijianern.
Wir buchten eine 12-tägige Insel-Hopping-Tour. Unsere Rundreise umfasste die Mamanuca Inseln und die Yasawas inklusive erlebnisreicher Aktivitäten. Doch bevor ich vom Südseetraum vieler Menschen erzähle, noch ein kleiner Exkurs über die Einreise und unsere erste Nacht in Nadi.
Sobald man den Flieger verlässt, werden alle Gäste von einer singenden Band begrüßt und versüßten uns die Wartezeit bis zur Grenzkontrolle. Alles verlief relativ schnell, da die ankommenden Flieger und Anzahl der Einreisenden/ Urlauber überschaubar sind. Nach der Grenzkontrolle wurde obligatorisch das Gepäck aller Einreisenden gescannt, so auch unser Gepäck. Wichtig ist zu wissen, dass bei der Einreise Obst/ Früchte deklariert werden müssen, ansonsten zahlt man eine Strafe. Leider hatten wir vergessen, dass wir noch drei Mandarinen im Handgepäck hatten und somit auch nicht deklariert hatten. Ärgerlich für uns – ca. 200 Euro Strafe! Bei dieser Summe tut es doch schon merklich weh. Wir haben daraus gelernt und deklarieren jetzt einfach alles was geht – so sind wir immer auf der sicheren Seite 🙂
Die Ankunt in unserem Hostel in Nadi war eine totale Ernüchterung. Einen Südseetraum konnten wir hier nicht finden, sogar das Wasser war pechschwarz. Auch die Bebauung spricht für sich … Also ab ins Bett und diesen Tag einfach vorbei sein lassen. Schließlich geht es morgen hoffentlich ins Paradies!
Jetzt schon kann ich Euch beruhigen. Wir hatten superschöne Tage in Fiji und hatten über und unter Wasser viel Spaß!
Von Denarau ging es mit der Fähre in die Südsee. Das Ganze verläuft immer so, die Fähre fährt ca. 1 km bis zur Insel ran und dann steigt man in ein kleines Boot und wird zur Insel gefahren. Auf der Insel leben die Fijianer nur solange die Urlaubssaison (April – Oktober) dauert, die meisten wohnen auf der Hauptinsel Viti Levu.
Unsere erste Insel war Bounty Island. Hier fühlten wir uns sofort wie im Paradies. Die Insel konnten wir in weniger als 30 Minuten zu Fuß umrunden. Der Strand war geprägt aus weißem Sand, blauem Wasser und Palmen. Bounty Island ist unser Favorit und damit sehr zu empfehlen: Die Crew ist super (sehr familiär), die Bungalows sind sauber und liebevoll eingerichtet und die Insel ist nur 30 Minuten von der Hauptinsel entfernt.
Auf jeder Insel wurden wir mit Blumen begrüßt. Dieses Arrangement gefiel mir besonders gut.
Im Hintergrund könnt Ihr Treasure Island und Beachcomber Island sehen. Beachcomber ist als Partyinsel bekannt, auf der wir unsere letzte Nacht verbrachten.
Erinnert mich an Robinson Crusoe.
Auf Bounty Island legen einige Schildkröten ihre Eier. Einige davon werden nach dem Schlüpfen eingesammelt und dann verbringen die Jungen zwei Jahre lang in einem Wasserbassin um eine gewisse Größe zu erlangen, damit die Gefahr gegenüber Fressfeinden sinkt.
Hier seht Ihr eine kleine Krabbe, die ich ausgetrickst habe. In der Regel verschwinden die sofort in ihre Löcher im Sand sobald sie eine Bewegung wahrnehmen. Ich habe mich ruhig hingesetzt und solange gewartet bis die Krabbe keine Versteckmöglichkeit hat. Für das Foto konnte ich nah rangehen, die einzige Chance der Krabbe war es sich zu ducken.
Wir wussten uns zu beschäftigen …
Abends wurden immer die Leute, die weiter reisten auf die Bühne gerufen. Jeder Einheimische hat sich verabschiedet und bedankt, dass wir auf Bounty Urlaub gemacht haben.
Das Video ist ein gutes Beispiel, warum es uns auf Bounty Island so gut gefallen hat. Wo kommt schon das Team zusammen um zu musizieren. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Leute es aus freiem Herzen gemacht haben und Spaß daran hatten.
Auch wurde jeden Abend immer ein Spiel angeboten, bei welchem man einen Cocktail gewinnen konnte. An diesem Abend war es Stuhltanz. Wir haben leider nicht gewonnen.
Ein Ausflug zur Castaway Insel. Hier konnten wir wunderbar schnorcheln und die Sonne genießen. Da es auf dieser Segeltour kostenfreie Getränke einschließlich Champagner, Sekt, Wein und Bier gab, gab es nicht nur Seekranke, die sich übergaben. 😉
Hier trinken wir gerade Kava. Wir haben es hier als Zeremonialgetränk bekommen um das einheimische Dorf betreten zu können. Wir spürten nach dem Genuss, dass unsere Zunge ein wenig taub ist, welches eine gängige Nebenwirkung ist.
Nach zwei Nächten ging es weiter zum Wayalailai Ecohaven. Hier hatten wir zwar einen Bungalow mit Meerblick, aber leider auch zwei Tage Wind und ab und an auch Regen. Da sich unsere Fenster im Bungalow nicht richtig schließen ließen, wehten die Vorhänge hin und her. Sehr nervig und nachts mussten wir mit Ohropax schlafen. Dazu kam auch, dass wir nur im Dunkeln Strom hatten und nur ca. 3 x am Tag Wasser. Da musste man sich gut überlegen, wann man auf Toilette geht. Nichtsdestotrotz haben wir auch hier das Beste draus gemacht, wenn wir auch froh waren, die Insel so schnell wie möglich verlassen zu können. Da wir auf jeder Insel immer nur zwei Nächte waren, dauerte es nicht allzu lang.
Solch große Muscheln und noch größer haben wir das erste Mal in Fiji entdecken können.
So haben wir eine Ananas zuvor noch nie gesehen!
Aussicht vom höchsten Punkt der Insel!
Diese Kinder gehörten zum Dorf auf der Insel. Die einzige Insel auf der auch Menschen leben und nicht nur arbeiten. Witzig zu erwähnen ist, dass der kleine Junge mit dem schwarzen T-Shirt weiter Steine ins Meer werfen konnte als Stefan.
Unser nächster Stopp war Barefoot Manta Resort. Hier durften wir in einem Deluxe-Zelt übernachten mit Blick aufs Meer. So wachten wir morgens immer mit Meerblick auf. Traumhaft – sogar eigener Strandabschnitt mit Hängematte!
Und Badezimmer unter freiem Himmel.
Diese Insel verfügte über drei Strandabschnitte, die alle sehr gut zum Schnorcheln geeignet sind. So konnten wir an einem Strand starten und auf der anderen Seite sozusagen wieder auftauchen.
Stefan war ständig auf der Suche nach kleinen und größeren Haien.
Die Fijianer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Heutzusage werden schon Leitern genutzt um an die Kokosnuss zu gelangen.
Ja, wir haben diese Kokosnuss aufbekommen!
Nach dieser Trauminsel ging es weiter ganz in den Norden zum Coralview Resort, zur bekannten Blue Lagoon Region. Dort stand der Besuch der Sawailau Caves auf dem Plan.
Zweiteres könnte schwierig werden!
Ich mag dieses Bild trotz der schlechten Qualität. Herrlich, wie die andere Person im Wasser treibt!
Das besondere an den Höhlen war, dass eine Höhle nur zu erreichen war, wenn man einen kleinen ca. 2 m langen Tunnel durchtaucht. Bei totaler Finsternis bis der Guide kam, war es doch schon etwas gruselig und Platzangst machte sich bei mir breit. Zudem wurde man ständig von kleinen Tieren, die man nicht sehen konnte gebissen.
Da macht Kajak fahren doch viel mehr Spaß.
Das Coralview Resort war unser nördlichste Punkt der Reise, jetzt geht es wieder Richtung Süden. Der vorletzte Stopp war Manta Ray Resort und hatte das beste Schnorchelriff (auch wenn die anderen Riffs wirklich nur wenig schlechter waren). Hier seht Ihr, dass gerade Ebbe ist. Dann ist schnorcheln unmöglich. Hier haben wir eine 2-stündige geführte Schnorcheltour gemacht und drei tolle Unterwasserspots erkundet. Höhepunkte waren die Stelle mit den unzähligen Anemonenfischen und der 2 Meter große Blacktip-Shark, der vom Guide unter einer Koralle entdeckt wurde und hervorgelockt wurde. Das war wirklich beeindruckend!
Zudem haben wir noch einen Sunset Tube Cruise mitgemacht. Dafür sind wir aufs offene Meer gefahren und jeder durfte es sich in einem Reifen mit einem Bier gemütlich machen. Leider gibts davon keine Bilder – hier haben wir einfach nur genossen!
Traditionelle Unterhaltung! Hier habe ich erfahren, dass früher die Menschen aus Fiji Kanibalen waren. Heute aber Gott sei Dank nicht mehr.
Hier habe ich mir noch einen Armreifen aus einer Kokosnuss gemacht. Optisch war dieser sehr schön, aber leider ging dieser nach einer Woche kaputt. Ist halt ein Naturprodukt, da muss man damit rechnen.
Unsere letzte Station war Beachcomber. Party-Insel! Da wir zum Saisonende gereist sind, waren ca. noch 20 Menschen auf der Insel. Die Stimmung war trotzdem sehr gut und die gebotene Show machte den Ruf der Insel alle Ehre!
Nach 5 Monaten Weltreise haben wir mit Insekten, Geckos aller Art kein Problem mehr. Manche Tiere dürfen mit uns sogar im selben Raum schlafen. Dieses Exemplar musste aber raus!
Mein Fazit: Fiji ist eine Reise wert, wir konnten hier das Paradies finden. Die Einheimischen sind sehr herzlich, fröhlich und haben immer ein Lächeln im Gesicht! Wir haben eine weitere faszinierende Unterwasserwelt erleben dürfen mit einer Vielzahl an exotischen Fischen! Zu bedenken ist aber auch, dass einige Resorts in die Jahre gekommen sind und unbedingt eine Renovierung benötigen. Für uns war das kein Problem, da Fiji auf unsere Reiseroute lag. Andere Resorts waren dagegen sehr gut und boten jeden Komfort, den man sich wünschen konnte. Urlauber, die direkt aus Europa kommen und den langen Reiseweg auf sich nehmen, sollten unbedingt die Hotelbewertungen prüfen.
Hier noch mein Lieblingslied aus Fiji: Bula Maleya
Unsere Reise neigt sich langsam dem Ende und wir freuen uns bald wieder zuhause zu sein. Unsere letzte Etappe ist die USA und ein toller Abschluss unserer Weltreise!
Kristin







































Ihr kommt ja rum 😉