Die Überfahrt von Koh Tao nach Koh Samui betrug ca. 2 Stunden. Mit einem Sammeltaxi wurden wir zu unserer Unterkunft am beliebten Lamai Beach gebracht. Dieses Mal haben wir uns für ein Bungalow entschieden, der direkt am Strand ist.
Hier haben wir sogar einen Kühlschrank! Ein Traum für Backpacker! Endlich kann man Produkte wie Milch problemlos lagern. Wir haben sogar eine kleine Veranda, wo wir morgens gemütlich frühstücken können. Direkt neben unserer Unterkunft gibt es einen Obststand mit Südfrüchten, wo wir uns morgens unsere Portion Obst holen. Meist ist es eine süße Wassermelone – Stefan und ich lieben Wassermelone! Einmal hat mir die Verkäuferin auch eine Frucht geschenkt, die ich noch nicht kannte. Das war eine Mangostane – nach meiner Internetrecherche habe ich erfahren, dass diese Frucht sehr gesund sein soll! Die Verkäuferin war wirklich sehr nett und hat mir einige Früchte erklärt. Hier habe ich auch zum ersten Mal gelbe Mangos gesehen und probiert. Wirklich sehr lecker – in Deutschland bekommen wir meist nur die grün-roten Mangos zu kaufen, da diese wohl lagerbeständiger sind.
Wo wir schon beim Essen sind – ein Gericht, welches wir auch in Deutschland selbst zubereiten wollen ist Sticky Rice with Mango.
Es ist eine Mischung aus eine Art klebriger Milchreis mit einer süßen Mango. Geeignet für Groß und Klein – uns schmeckt das Gericht sehr gut und haben es auch schon mehrmals gegessen! In Thailand wird es als Dessert angeboten. Für diejenigen, die es selbst mal ausprobieren möchten, unter dem Link findet Ihr das Rezept: http://www.bbcgoodfood.com/recipes/1344/sticky-rice-and-mango
Den Reis kann man bei amazon bestellen oder wahrscheinlich in jedem größeren Supermarkt kaufen. Vielleicht funktioniert es ja auch einfach mit normalen Milchreis. Probiert es doch einfach mal aus!
Auf Koh Samui waren wir nur 2 volle Tage. Einen Tag haben wir genutzt um die Insel per Moped zu erkunden. Das war eine neue Erfahrung für uns. Hier herrscht Linksverkehr und eine risikofreudige Fahrweise. Wir haben den Tag auf dem Moped sicher überstanden. Auf Koh Samui erkennt man die meisten Touristen auf der Insel daran, dass diese einen Helm beim Fahren tragen im Gegensatz zu den Einheimischen. Hier gibt es keine Helmpflicht.
Ein Tag ist völlig ausreichend um die ganze Insel zu erkunden. Sehr bekannt ist der Großvater- und der Großmutterfelsen.
Weitere Touristenattraktion ist der Na Muang Wasserfall. Hier hat der Tourist die Möglichkeit per Geländewagen oder per Elefant sich zum Wasserfall transportieren zu lassen. Aus unserer Sicht überhaupt nicht notwendig, da der Weg dorthin (wir sind zu Fuß gegangen) nicht allzu lang ist. Außerdem hat es uns nicht gefallen, gleich am Eingang eine Elefantenkuh mit ihrem Jungen in einem kleinem Auslauf begrüßen zu dürfen. Weiterer Negativpunkt: Das Wasser vom Wasserfall wird sichtbar umgeleitet. Dadurch fließt an einigen Stellen gar kein Wasser mehr. Dafür gibt es im Wasserfallbett nun zwei Wasserrutschen :/
Da hat uns der zweite Wasserfall Hin Lat viel besser gefallen. Auf einem Pfad durch den Urwald gelangt man zum Wasserfall und unterwegs findet man viele Wasserbecken, in denen man sich abkühlen kann. Wir haben es leider nicht bis nach ganz oben geschafft, da wir den Rückweg durch den Urwald nicht im Dunkeln zurücklegen wollten. Aber für eine Abkühlung hat es trotzdem gereicht.
Hier auf Koh Samui haben wir durch Zufall auch einen sehr kleinen Laden entdeckt, der super leckeres Eis verkauft hat. Und das wirklich für einen sehr schmalen Taler! Da hat sich Stefan gleich noch eine zweite Portion gegönnt!
Unsere Unterkunft war am bekannten Lamai Beach. So sieht er aus. Baden brauchte man hier nicht, das Wasser ist sehr warm und bringt wirklich keine Abkühlung.
Zu unserem nächsten Stop auf unserer Reise sind wir zuerst mit der Fähre aufs Festland gefahren und von dort weiter mit dem Bus nach Krabi. Unsere Fähre hatte eine Verspätung von 40 Minuten, hätten wir doch lieber über eine andere Organisation gebucht – zu spät!
Dafür stimmte auf dieser Fähre der vordere Ausblick auf das weite Meer!












